INTERVIEW MIT WALTER NORZ

Interview

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Woher kommt das Neue? Die Geschichte hinter „Designed to Create."

F: Walter, PROLICHT hat gerade eine neue Positionierung und einen neuen Claim eingeführt: „Designed to Create." Was war der Auslöser für diesen Wandel?
„Es war kein plötzlicher Wandel. Es war eher ein Schärfen von etwas, das schon immer da war. Wir haben schon immer eng mit kreativen Profis zusammengearbeitet – Architekten, Lichtplanern, Planern. Und im Laufe der Jahre haben wir erkannt, dass das, was sie am meisten schätzen, nicht das Produkt selbst ist. Es ist das, was das Produkt ihnen ermöglicht. Das war eine große Erkenntnis. Unsere Rolle ist es nicht, im Rampenlicht zu stehen. Unsere Rolle ist es, anderen die Freiheit zu geben, Räume genau so zu gestalten, wie sie es sich vorstellen." – W.N
F: Die neue Markengeschichte beginnt mit der Zeile „Woher kommt das Neue?" Warum dort anfangen?
„Weil es eine Frage ist, die den Kern des kreativen Prozesses trifft. Neue Ideen entstehen nicht aus dem Nichts. Sie kommen von Menschen, die sich nicht mit dem Erwartbaren zufriedengeben. Die einen Raum – oder ein Problem – sehen und sich entscheiden, ihn herauszufordern. Wir wollten diese Denkweise würdigen. Um zu sagen: Wenn du jemand bist, der die Grenzen des Möglichen verschiebt, dann ist das hier für dich." – W.N
F: Du beschreibst PROLICHT jetzt eher als Plattform denn als Hersteller. Kannst du das näher erläutern?
„Wir fertigen natürlich nach wie vor. Aber wir versenden nicht nur Produkte – wir ermöglichen kreatives Arbeiten. Eine Plattform ist für mich genau das: etwas, auf dem andere aufbauen können. Unser Produktportfolio ist modular, unsere Services sind schnell und flexibel, und unsere Mitarbeiter denken in Lösungen, nicht in Einschränkungen. Und das schließt auch die digitale Seite ein. Tools wie unser Konfigurator sind so konzipiert, dass sie kreativen Profis volle Kontrolle und sofortige Klarheit geben – von Anfang an. Das macht aus einem Lieferanten einen Partner. Das ist die Art von Plattform, die wir aufbauen. Eine, die dafür da ist, diejenigen zu unterstützen, die gestalten." – W.N

F: Was bedeutet „Designed to Create" für dich persönlich?

„Es bedeutet, sich zu weigern zu akzeptieren, dass Dinge so bleiben müssen, wie sie sind. Ich habe PROLICHT gegründet, weil ich gesehen habe, wie oft Designer Kompromisse eingehen mussten – bei der Zeit, bei der Individualisierung, bei der Qualität. Ich habe das nicht akzeptiert. Und ich tue es immer noch nicht. ‚Designed to Create' ist ein Versprechen: mutige Ideen zu unterstützen, neugierig zu bleiben und immer über das Erwartete hinauszugehen. Das treibt mich an. Und das sehe ich in den Menschen, die sich entscheiden, mit uns zu arbeiten." – W.N

F: Gab es einen bestimmten Moment, in dem du wusstest, dass das die richtige Richtung ist?

„Es gab nicht den einen Moment. Es war ein Muster. Gespräche mit Designern, die uns sagten: ‚Ihr seid die Einzigen, die uns das ermöglichen.' Oder Architekten, die sagten: ‚Ihr habt wirklich zugehört und es umgesetzt.' Da haben wir verstanden: Es geht nicht darum, lauter zu sein. Es geht darum, klarer zu sein. Also haben wir eine Entscheidung getroffen – nicht die Marke neu zu erfinden, sondern direkter über das zu sprechen, wofür wir schon immer gestanden haben." – W.N

F: Letzte Frage: Was sollen die Menschen empfinden, wenn sie „Prolicht. Designed to Create" hören?

„Ich hoffe, sie fühlen sich gesehen. Besonders diejenigen, die lange arbeiten, weil die Idee noch nicht ganz stimmt. Diejenigen, die das Briefing hinterfragen, die auf leere Räume blicken und Potenzial sehen. Ich hoffe, sie hören eine Einladung. Zum Erkunden. Zum Hinterfragen. Um etwas zu schaffen, das noch nie geschaffen wurde. Denn am Ende passiert Neues nicht einfach. Neues wird erschaffen. Und die Menschen, die das glauben – für die sind wir da." – W.N

Neues passiert nicht einfach. Neues wird erschaffen.

PROLICHT. Designed to Create.

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